Modell und Zuständigkeit klären

Lesen Sie die genaue Modellbezeichnung und gegebenenfalls Hardwareversion am Gerät oder in der Verwaltung ab. Ähnlich benannte Router können unterschiedliche Firmware benötigen. Bei TP-Link ist beispielsweise auch die regionale Geräteausführung für manuelle Downloads wichtig. Laden Sie keine Datei allein deshalb, weil der Produktname ungefähr passt.

Bei einem vom Internetanbieter verwalteten Router kann das Update automatisch oder ausschließlich über dessen Verfahren erfolgen. Prüfen Sie diese Zuständigkeit, bevor Sie eine manuelle Aktualisierung versuchen. Verwenden Sie nur die integrierte Updatefunktion oder die offizielle Supportseite des passenden Modells, keine Downloadsammlung eines unbekannten Anbieters.

Ein Wartungsfenster vorbereiten

Lesen Sie die Versionshinweise. Sie können Voraussetzungen, geänderte Funktionen oder Hinweise zur Übernahme vorhandener Einstellungen enthalten. Sichern Sie die Konfiguration nach Herstelleranleitung und halten Sie nötige Zugangsdaten außerhalb der möglicherweise unterbrochenen Verbindung bereit. Prüfen Sie auch, ob ein Rückweg überhaupt unterstützt wird; eine beliebige ältere Firmware ist nicht automatisch installierbar.

Informieren Sie Mitnutzer über die Unterbrechung und beenden Sie wichtige Gespräche oder Übertragungen. Sorgen Sie für stabile Stromversorgung. Bei einer manuellen Aktualisierung ist eine vom Hersteller empfohlene Kabelverbindung sinnvoll. Starten Sie den Vorgang nicht, wenn Sie kurz danach den Ort verlassen oder die Stromversorgung abgeschaltet wird.

Installieren und Dienste prüfen

Folgen Sie dem vorgesehenen Updateablauf und warten Sie die angegebenen Neustarts ab. Trennen Sie weder Strom noch die erforderliche Verbindung während der Installation. Ein vorübergehend nicht erreichbares Verwaltungsfenster kann Teil des Vorgangs sein. Greifen Sie erst ein, wenn der Hersteller einen passenden Fehler- oder Wiederherstellungsablauf beschreibt.

Prüfen Sie nach Abschluss die angezeigte Firmwareversion, Internetzugang, WLAN, Telefonie und benötigte lokale Dienste. Kontrollieren Sie besondere Einstellungen wie Gastnetz und feste Adresszuweisungen. Notieren Sie Datum und Version in Ihrer Netzwerkübersicht. Falls eine Funktion ausfällt, dokumentieren Sie den Unterschied und wenden Sie sich mit Modell, Version und Fehlermeldung an den zuständigen Support, statt mehrere weitere Änderungen gleichzeitig vorzunehmen.

Bei mehreren Zugangspunkten prüfen Sie auch deren Softwarestand und die vom Hersteller vorgesehene Reihenfolge. Aktualisieren Sie nicht unabhängig voneinander auf zufällig ausgewählte Versionen, wenn das System als zusammengehörige Einheit verwaltet wird. Kontrollieren Sie nachher, ob alle Knoten wieder verbunden sind und die üblichen Räume versorgen. Ein funktionierender Hauptrouter kann verdecken, dass ein entfernter Zugangspunkt noch nicht korrekt zurückgekehrt ist. Die vorhandene Standortliste hilft, diese Prüfung vollständig und trotzdem kurz zu halten.

Quellen und weitere Informationen