Den Unterschied sichtbar machen
Erstellen Sie über die Profilverwaltung ein zweites Profil und vergeben Sie eindeutige Namen. Wählen Sie unterschiedliche verfügbare Farben oder Symbole, damit das Fenster vor dem Senden einer Nachricht oder Hochladen eines Dokuments erkennbar ist. Öffnen Sie denselben Dienst in beiden Profilen und prüfen Sie die jeweils angemeldete Identität.
Importieren Sie nicht automatisch sämtliche Lesezeichen und Erweiterungen in beide Bereiche. Fügen Sie nur hinzu, was zum jeweiligen Zweck gehört. Sonst wird das neue Profil lediglich eine Kopie des alten. Für geschäftliche Informationen gelten die Konto- und Synchronisationsregeln der Organisation.
Synchronisierte Inhalte kontrollieren
Die Anmeldung am Browser kann anbieten, ausgewählte Daten zwischen Geräten abzugleichen. Prüfen Sie Konto und Datenkategorien. Eine Anmeldung auf einer Website ist nicht zwingend dieselbe wie die Anmeldung am Synchronisationsdienst des Browsers. Kontrollieren Sie beide getrennt, statt aus einer sichtbaren Mailadresse auf sämtliche Verbindungen zu schließen.
Bewahren Sie Arbeitszugänge und private Zahlungsdaten im vorgesehenen Bereich auf. Hat eine Erweiterung Zugriff auf Seiteninhalte, prüfen Sie, ob sie ins Arbeitsprofil gehört. Ein anderes Profil macht eine problematische Erweiterung nicht sicher und verhindert auch keine geräteweiten Vorgaben der Administration.
Profilwechsel bewusst durchführen
Ändert sich ein Arbeitskonto, richten und prüfen Sie den neuen Bereich vor dem Entfernen des alten ein, sofern die Organisation eine Überschneidung erlaubt. Kontrollieren Sie Lesezeichen, Erweiterungen und den Speicherort von Downloads. Profile können Browserdaten trennen, während Downloads weiterhin im selben Systemordner landen. Die Dateiablage braucht deshalb eine eigene Entscheidung.
Testen Sie einen Link aus einer Mail und einen Dateiupload. Dabei werden typische Verwechslungen sichtbar: ein Link im Standardprofil und eine Dateiauswahl mit gemeinsamem lokalem Ordner. Verwenden Sie unkritische Beispiele. Dokumentieren Sie bei mehreren täglich benötigten Konten den vorgesehenen Weg, damit Profilname und tatsächliche Identität nicht verwechselt werden.
Das Wechseln bewusst nutzen
Prüfen Sie vor dem Hochladen oder Freigeben Profil und Dienstkonto. Ein Link aus einer anderen Anwendung kann sich im Standardprofil öffnen, statt im erwarteten Fenster. Testen Sie das mit einem gewöhnlichen Link und lernen Sie das unterstützte Wechselverhalten Ihres Browsers kennen.
Vor dem Entfernen eines Profils übertragen oder exportieren Sie benötigte Inhalte mit den vorgesehenen Funktionen. Lesen Sie, ob nur lokale Daten oder auch synchronisierte Kontoinhalte betroffen sind. Auf gemeinsam genutzten Rechnern erhält jede Person ein geeignetes Systemkonto. Sperren Sie Ihre Sitzung beim Weggehen. Profile trennen Ihre eigenen Arbeitskontexte; als Zugriffsschutz zwischen unabhängigen Personen sollten sie nicht eingeplant werden.


