Eine versehentliche Löschung verfolgen

Stellen Sie sich einen Projektordner mit einem Angebot und mehreren Fotos vor. Sie löschen ihn auf dem Notebook, weil Sie ihn für eine alte Kopie halten. Ein Synchronisationsdienst kann diese Löschung in die Cloud und auf weitere verbundene Geräte übertragen. Mehrere sichtbare Exemplare haben dann dieselbe Anweisung befolgt.

Ein Papierkorb beim Anbieter oder ein Versionsverlauf kann helfen. Prüfen Sie in dessen Dokumentation die Aufbewahrungszeit, erforderliche Kontovariante und unterstützte Dateitypen. Solche Funktionen sind nützlich, haben aber Grenzen. Ein vorhandener Wiederherstellungsknopf bedeutet nicht, dass gelöschte Dateien unbegrenzt verfügbar bleiben. Kontrollieren Sie diese Bedingungen, solange die Daten noch vorhanden sind, statt erst im Verlustfall nachzusehen.

Was die Sicherung erhalten soll

Ein Backup soll benötigte Dateien aus einem früheren Zustand zurückbringen. Legen Sie fest, welche Ordner wichtig sind, wie häufig sie sich verändern und wie viel Arbeit Sie im Verlustfall neu erstellen könnten. Für einzelne Dokumente kann eine tägliche Sicherung ausreichen. Bei einem gemeinsam bearbeiteten Projekt mit ständigen Änderungen kann derselbe Abstand zu groß sein.

Die Sicherungskopie sollte nicht vom selben Ausfall wie das Original betroffen sein. Eine externe Festplatte in derselben Notebooktasche hilft nicht, wenn die gesamte Tasche gestohlen wird. Ein dauerhaft angeschlossenes Laufwerk kann ebenfalls durch einen kompromittierten Rechner gefährdet sein. Eine verschlüsselte, getrennte Kopie und ein räumlich getrenntes Exemplar berücksichtigen unterschiedliche Risiken. Ihre bloße Existenz ersetzt jedoch keinen Wiederherstellungstest.

Mit einer unwichtigen Datei ausprobieren

Erstellen Sie eine kleine Testdatei, lassen Sie die reguläre Sicherung laufen und suchen Sie die Datei anschließend in deren Wiederherstellungsansicht. Ändern Sie ihren Inhalt und warten Sie die nächste Sicherung ab. Stellen Sie danach die frühere Version in einem separaten Ordner wieder her. Öffnen Sie sie und kontrollieren Sie den Inhalt, ohne die Arbeitsdatei zu überschreiben.

Dabei zeigt sich, ob der richtige Ordner enthalten ist, ältere Zustände verfügbar sind und Passwort oder Wiederherstellungsschlüssel vorliegen. Beachten Sie besonders Dateien, die nur als Cloud-Platzhalter auf dem Rechner erscheinen. Prüfen Sie, ob Ihre Sicherungsmethode auch deren Inhalt erfasst. Ein sichtbarer Dateiname beweist noch nicht, dass die vollständigen Daten kopiert wurden.

Nutzen Sie Synchronisation für verfügbare Arbeitsdateien und ein überprüftes Sicherungsverfahren für deren Wiederherstellung. Notieren Sie den letzten erfolgreichen Lauf, die Speicherorte und den Zugang für den Fall, dass das Notebook nicht mehr verfügbar ist. Nach einem Wechsel von Anbieter, Ordnerstruktur oder Sicherungsprogramm wiederholen Sie den kleinen Test. Auch eine zusätzliche neue Projektablage muss ausdrücklich in die Überprüfung aufgenommen werden.