Erst den Umzug der eigenen Arbeit abschließen

Prüfen Sie auf dem neuen oder einem anderen vertrauenswürdigen Gerät, ob wichtige Dateien vorhanden und lesbar sind. Denken Sie auch an lokal gespeicherte Entwürfe, Downloads, Vorlagen und Daten in Anwendungen. Ein synchronisierter Ordner kann Dateien nur als Platzhalter anzeigen; öffnen Sie einige benötigte Dokumente bewusst, um den tatsächlichen Zugriff zu bestätigen.

Klären Sie außerdem, ob Anmeldemethoden oder Lizenzaktivierungen an den alten Rechner gebunden sind. Richten Sie notwendige Ersatzwege ein, bevor Sie das Gerät zurücksetzen. Bewahren Sie Wiederherstellungscodes getrennt auf. Eine Sicherung, die nur auf dem weiterzugebenden Computer liegt, erfüllt ihren Zweck bei dieser Übergabe nicht.

Den passenden Herstellerablauf auswählen

Lesen Sie die Anleitung für Ihr konkretes System und Modell. Die Schritte für einen modernen Mac können sich von denen älterer Modelle unterscheiden; auch Windows bietet unterschiedliche Rücksetzoptionen. Eine Option, persönliche Dateien zu behalten, passt nicht zu einer vollständigen Übergabe an eine fremde Person.

Entscheiden Sie nicht nur anhand der kürzesten angezeigten Dauer. Prüfen Sie, welche Laufwerke und Kontodaten der gewählte Vorgang tatsächlich betrifft. Zusätzliche interne oder externe Datenträger können einen eigenen Ablauf benötigen. Trennen Sie Sicherungslaufwerke vor einer Löschaktion, nachdem deren Inhalt geprüft wurde, damit sie nicht versehentlich zum Ziel werden.

Verwaltete und besonders sensible Geräte gesondert behandeln

Bei einem Firmencomputer muss die Organisation die Freigabe, Datenaufbewahrung und Entfernung aus der Geräteverwaltung bestimmen. Ein privater Werksreset ersetzt diese Schritte nicht. Geben Sie ein Gerät nicht weiter, solange unklar ist, ob Eigentum, Verwaltungsbindung oder notwendige Aufbewahrung geklärt sind.

Auch ein Verbraucher-Löschverfahren ist nicht automatisch für jede Schutzanforderung geeignet. Microsoft weist beim Zurücksetzen auf die Grenzen der integrierten Datenlöschung gegenüber behördlichen und branchenspezifischen Standards hin. Wenn entsprechende Anforderungen gelten, lassen Sie das vorgeschriebene Verfahren von einer zuständigen Stelle durchführen und dokumentieren.

Den Vorgang bis zur Übergabe prüfen

Sorgen Sie für eine zuverlässige Stromversorgung und lassen Sie den vorgesehenen Lösch- oder Rücksetzablauf vollständig enden. Prüfen Sie anschließend den Zustand anhand der Herstelleranleitung. Eine Einrichtungsansicht für die nächste Person ist ein hilfreiches Funktionszeichen, aber kein unabhängiger Nachweis für eine bestimmte Löschklasse.

Melden Sie sich nicht zum letzten Test wieder mit Ihrem persönlichen Hauptkonto an. Dadurch könnten erneut Dateien oder Anmeldedaten auf das Gerät gelangen. Kontrollieren Sie stattdessen den vorgesehenen Übergabestatus und entfernen Sie Zubehör, Speicherkarten oder USB-Empfänger, die nicht mitgegeben werden sollen.

Dokumentieren Sie das übergebene Modell, Zubehör und den abgeschlossenen Ablauf, ohne geheime Kontodaten beizulegen. Aktualisieren Sie anschließend Ihre Geräteliste. Der entscheidende Abschluss besteht darin, dass Ihre eigene Arbeitsfähigkeit erhalten ist und die neue Person nicht von Ihren Zugangsdaten abhängig wird.